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Liquide Alternative Investments: Von der Randerscheinung zum Dauerbrenner.

Lange galten liquide alternative Investments als Trenderscheinung – ein Trend, der für kurze Zeit die Aufmerksamkeit der Investoren erlangt und nach geraumer Zeit wieder von der Bildfläche verschwindet. Aber bei liquiden alternativen Investments verhält es sich anders: sie bleiben. Und erhalten immer mehr Mittelzuflüsse der Investoren. Doch um was genau handelt es sich bei dieser Anlageklasse? Welche Vorteile bietet sie? Erfahren Sie mehr von der Anteilsklasse – und worauf Anleger achten sollen.

Viele Anleger fürchten bei Investitionen vor allem die schwankenden Märkte und das damit verbundene Risiko. Der Wunsch nach Absicherung, den gefürchteten Drawdown - also Verlust zwischen Höchst- und Tiefstand in einem bestimmten Zeitraum - zu minimieren, ist groß. Gelassenheit bei fallenden Märkten, da eine Anteilsklasse im eigenen Portfolio, für Stabilität sorgen kann, dass wünschen sich Anleger. Selbstverständlich handelt es sich bei liquiden alternativen Investments nicht um eine Wunderwaffe, aber ein interessantes Investments sind sie alle mal.

Denn liquide alternative Investments haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie als zusätzlicher Baustein in einem traditionellen Mischportfolio gleich mehrere Vorteile bringen können: Das Rendite-Risiko-Profil verbessert sich, die Wertentwicklung steigt und gleichzeitig sinkt mit der Schwankungsbreite die Spanne des maximalen Verlusts – bei größerer Unabhängigkeit von den Märkten. Liquide alternative Investments sorgen insbesondere für Robustheit. Und eingebettet in UCITS-IV-konforme Strategien werden „Liquid Alts“ – wie die Anlagen auch oft genannt werden – für breite Investorenschichten zugänglich.

Aber, um was handelt es sich genau bei liquiden alternativen Investments?

Traditionelle Anlagen wie Aktien, Währungen oder Anleihen bieten zwar Liquidität aber welche Alternativen bestehen zu diesen? Liquide alternativen Investments bieten Abwechslung. Sie forcieren unteranderem Investments in Long/Short-Strategien, Rohstoffe, Katastrophen-Anleihen, Schwellenländeranleihen oder in börsennotierte Immobiliengesellschaften. Sie stellen damit ein gutes Substitut zu herkömmlichen Anlage dar. Durch die geringe Korrelation mit dem Gesamtmarkt agieren sie dabei als Stabilitätsfaktor im Portfolio.

Damit Anleger von den Vorteilen liquider alternativer Investments profitieren können, sollten ein paar Aspekte beachtet werden. Zunächst zählen die Erfahrungen und Kompetenzen des Fondsmanagers, zweitens die Handelbarkeit des jeweiligen Produkts und abschließend das individuelle Risikoprofil. Grundsätzlich aber können Strategien, die auf minimierten Drawdown und geringe Korrelation abzielen, eine passende Beimischung für viele Portfolios sein. Es wird deutlich, warum diese Anteilsklasse für Privatanleger, für institutionelle und professionelle Investoren so attraktiv ist: ein Dauerbrenner eben, der im Portfolio nicht fehlen sollte.

Daniel Lösche | Schroders